Phantom hat tief in seinen Archiven etwas gefunden: erinnert ihr euch noch an seine kurz andauernde Subkolumne „Phantoms Churiosen Hall of Fame?“ Ja? Nein? Egal! Nachfolgend auf jeden Fall die vor zwei Jahren verfasste, aber bis heute aus unbekannten Gründen nie veröffentlichte Laudatio für den dritten Member der PcHoF. Vielleicht, aber nur vielleicht, wird dieses Rumeshallen-Dings in den nächsten Monaten wieder ein Ding, mal überlegen….

Die dritte Nomination

Er lauert unter dem Dach des Hallenstadions. Und er kann euch sehen, alle…..
Heute: Wen hat Schmellentin denn da ausgegraben?

Heute folgt die dritte Nomination in Phantoms Churiosen Hall of Fame. Wie versprochen reisen wir dafür etwas weiter in die Zeit zurück, entschuldigt daher, wenn der Inhalt dieses Mal nur aus schemenhaften Erinnerungen und Abgriffen aus unseren Archiven bestehen.

Gut, Chur war 1991 in die NLA aufgestiegen und das Team bestand u.A. aus Spielern wie Guido Lindemann, Sandro Capaul, Ivo Stoffel, Claudio Micheli, Markus Bachschmied sowie den Ausländern Bobby Lavoie und Anatoli Stepanischev. Trainer war damals Leo Schumacher, Sportchef Köbi Gross und Präsident Thomas Domenig.
Obwohl sich die Mannschaft achtsam schlug (aber aufgrund der fehlenden Substanz doch immer unter dem Strich spielte), war im Hockey-Hollywood der Berge immer mal wieder für Spektakel gesorgt. Es war die Zeit, in welcher Thomas Domenig in Hochform war und mittels begründeter (und oftmals auch unbegründeter) Argumentation immer mal wieder die Spielerkabine besuchte um Bauernopfer aufzuspüren. Zuerst wurde Coach Schumacher entlassen, dann ging es Verteidiger Daniel Elsener an den Kragen, ehe es mit Anatoli Stepanischev den ersten Ausländer erwischte.
Als Ersatz wurde auf Wunsch von Interimscoach Juri Woschakov (und wohl auf Anraten von Spielervermittler Jürg Schmellentin) ein gewisser Alexander Fatkullin angeheuert. Der Russe (bzw. damals GUS) spielte bis dahin bei Krylia Sovetov Moskau in der höchsten russischen Liga und kam für sage und schreibe zwei Spiele nach Chur (in denen er null Skorerpunkte und zwei kleine Strafen fasste), ehe ihn Thomas Domenig himself mit folgenden Worten in die Wüste schickte: „Alexander Fatkullin ist der schlechteste Ausländer, den wir je hatten. Der soll gefälligst das nächste Flugzeug besteigen!” Klassiker.

Den „Sputnik“ verschlug es anschliessend nach Finnland, man sagt jedoch, dass er nach dem Trauma in Bündens Metropole nie wieder der Alte wurde.

Soviel zum guten Alexander.

Phantom hat zu diesem Thema übrigens noch einen lustigen Fred im Forum aus 2009 gefunden, sehr unterhaltsam…. HIER

Die bisher aufgenommenen Spieler in der PCHoF:
Scott Easton
Kevin Bergin
Alexander Fatkullin

Zu den ersten beiden Laudatien kommt ihr mittels Klick auf das Schlagwort PCHoF weiter unten…

Bis zum nächsten Mal!

Keine Kommentare

Kommentiere den Artikel