Er lauert unter dem Dach des Thomas Domenig Stadions. Und er kann euch sehen, alle…..
Heute: „Verflixt“ oder … „State of the Verein address“

Oha. Der EHC Chur befindet sich in einer äusserst verflixten Situation. Es will nicht so recht, nein, eigentlich will es gar nicht, und wie das nun mal ist wird in dieser schwierigen Phase alles hinterfragt. Was ist es? Fehlende Qualität, mangelnde Disziplin, falsche Einstellung, Pech, Verletzungssorgen, Unvermögen, Schiri-Ärger, der falsche Trainer, der falsche Co-Trainer, ein zu zaghafter Vorstand, der Albi Bisculm „tschuld isch nu d Bevölkarig“ Fluch…?

Phanty will ehrlich sein. Er weiss es nicht. No.
Wisst ihr es? Vielleicht!? Um diesen gordischen Knoten ein für allemal zu lösen, gibts anbei eine schnittige Umfrage mit bis zu 3 Antwortmöglichkeiten. Nachdem die gut 5 Millionen Leser dieser Kolumne gevotet haben, wissen wir dann, wo der Hebel anzusetzen ist. Voilà:

Ursache der Misere (bis zu 3 Möglichkeiten)

Fakt ist, wir stehen in der Tabelle an vorletzter Stelle und müssen uns langsam aber sicher von der Playoffquali verabschieden. Das „Schöne“ ist, dass die Jöng Sprinters vom Neunburgersee dermassen abgeschlagen sind, dass ein Abstieg fast nicht mehr möglich ist. Ausser, der Verband ändert plötzlich den Modus, die Punkte werden geteilt oder es gibt Playouts. Bei unserem Glück wird das geschehen… und, wir haben ja einen Ruf zu verteidigen, schliesslich sind wir der EHC Chur.

Bleibt uns als Hailait noch das Cupspiel in Vitznau am 6 Februar gegen Mega Männy und die Lüchse. Mit einem Sieg und der Quali für die Cup-Hauptrunde 2018/19 könnte einer verkorksten Saison ein klitzekleines Trostpflaster aufgeklebt werden. Vitznau? Oder doch im Erdgeschoss des Restaurant Rheinfels? Ach, lassen wir es gut sein….

Somit wären wir schon bei 2018/19 und der nahen Zukunft des EHC Chur. Sicher Vertrag für die neue Saison haben Sieber, Horber und Engler. Scheinbar hat auch Ron Fischer letztes Jahr für zwei Jahre unterzeichnet. Demgegenüber verlässt uns sicher Alban Rexha nach Hopp-Ouutee. Heisst also, wir müssen zum einen unseren Topscorer ersetzen, zum anderen auch noch die Mannschaft verstärken, sofern wir nächstes Jahr eine etwas bessere Rolle in der MSL spielen wollen. Die Breite stimmt ja irgendwie, bloss brauchen wir auch Spieler, die regelmässig und zuverlässig skoren.

Über die Trainerfrage wird allenthalben genug debattiert, Phanty hat es sich zur Gewohnheit gemacht, vor dem Studium der Facebook Beiträge (nach den Niederlagen) eine Ladung Popcorn zu holen. Nur dies: es gibt sicherlich bessere Trainer als Marcel Habisreutinger. Z.B. Bob Hartley oder Tom Renney, früher Herb Brooks oder Viktor Tichonov, aber auch schlechtere, wie z.B. Peter Weber oder Gerd Puschnik. Im Falle Marco Pargätzi kann ich mich leider nicht entscheiden, ist so irgendwie ein ähnlicher Kandidat wie Habis, wobei, Pargätzi hatte den Playbook, Marcel hat dafür Facebook (meine Fresse was für ein einfältiges Wortspiel).

Es ist doch irgendwie wie immer, ists schlecht, ist alles schlecht, und als Freund des EHC Chur müsste man sich ja langsam mit der steten Berg-und Talfahrt unseres Clubs abgefunden haben. Das dem nicht so ist, ist aber wahrscheinlich das, was uns noch am Leben hält.

In diesem Sinne: den Sand nicht in den Kopf stecken, denn man weiss nie, wo der Kopf vorher gewesen ist.

Qualitäten unserer Spieler, oder das können nur wir: heute Pepe Bigliel mit seiner Eiertanz-Pirouette an der blauen Linie gegen Morges. Der Pierino ist normalerweise kein Kandidat für solche Einlagen, diese Ausnahme bestätigt die Regel… war ulkig.

Blick über den Telerrand: Dario Gruber und Livio Roner haben anlässlich des Ice Classics in Arosa eine Pendenz vom Cupspiel gegen den ZSC aus dem Jahre 2015 wettgemacht, beide haben nämlich gegen Ari Sulander getroffen!

Das Phantometer
EHC Chur MySports Topscorer: Lukas Sieber
Im Hoch: Luca Infanger (der beste Infa seit langem)
Irgendwo in der Mitte: Alban Rexha (verletzt, jedoch im Liebeshoch)
Im Tief: Roman Bearth (ist scheinbar definitiv zur Nummer Zwei degradiert worden)

Das wars für heute, liebe Freunde der seichten Unterhaltung. Und vergesst nie: alles wird gut, ALLES!

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