HC Université Neuchâtel – EHC Chur 5:3 (1:1, 3:0, 1:2)
Tore für Chur: Pfennich, Infanger, Urech
Zuschauer: 157 (Handgezählt 82; davon 6 aus Chur)

Es war eine kleine Diskussion ob überhaupt jemand sich dieses Spiel am Neuenburgersee antun will oder lieber von zuhause aus den Ticker verfolgt werden soll. Ich entschloss mich die Fahrt mit einem Kumpel doch unter die Räder zu nehmen. Eine Autofahrt von 2 Stund 58 Minuten zum Abschluss der Saison bevor es um wirklich nichts mehr geht in den Spielen.

Leider kam es etwas anders und die Nicht-Abstiegs Freudenfahrt zurück fiel ins Wasser…

Zum Spiel: Das erste Bully konnte gewonnen werden. Die erste Torchance hatten jedoch die Neuenburger. Nichts grosses, bewies aber den Willen der Gastgeber hier nicht einfach so kampflos die Punkte zu verschenken. Eine 3:2 Situation schlossen sie mit einem Schuss auf Sarkis Bauch ab.

Das erste Powerplay für Chur konnte nicht installiert werden. Es benötigte nach einer Minute eine weitere Straffe bis wir etwas ansehnliches zustande brachten. Pfennich konnte einen den dritten Abpraller ins Tor bugsieren. 1:0 für Chur.

Nun dümpelte das Spiel vor sich hin. Ein harmloses Schüsschen quer vor dem Tor durch traf John unglücklich am Schlittschuh und brachte den Ausgleich. In der folge hatten die Neuenburger mehr Spielanteile. Die beiden Powerplays standen sofort, Chur hielt aber gut dagegen.

In der Pause folgte das Highlight des Tages. Die Stadionwurst und die lustigen Bemerkungen der anwesenden Churer. O-Ton eines angereisten Churer: “Und dafür habe ich meinen Waschtag ausgelassen?”

Das zweite Drittel wurde noch schlimmer. 23ste Minute Lattentreffer Neuchâtel. Der Puck kullert vor dem leeren Tor umher und wird von Feind, Freund und nochmals vom Feind verfehlt, ehe die Situation endlich geklärt werden konnte.

Zwei Zeigerumdrehungen später ein mieser Wechsel der Churer, Querpass, Tor für die Uni. Keine Minute später ein Pass aus der Ecke durch den Slot und das Tor zum 3:1

Das Timeout von Habis bringt etwas Ruhe ins Spiel. Doch beim nächsten Powerplay notiere ich mir eine gute Chance. Aber für Neuchâtel…

Weiter sind notiert eine gut erkämpfte Scheibe und Abschluss von Pozzorini so wie im Boxplay ein toller Schuss von Scherrer.

Danach verliert Sieber unglücklich die Scheibe im eigenen Drittel, Querpass, Tor. Ja es war auffällig, Neuenburg versucht es immer mit Querpässen durch den Slot und war oft (zu oft) erfolgreich…

Zur nächsten Pause begaben wir uns ins Restaurant von wo man auf ein zweites Eisfeld sah. Anwesende Berner kommentierten dies mit den Worten: “Das Spiel kann da sicher nicht auf einem schlechteren Niveau ablaufen.”

Zum Letzten Drittel vertändelt Urech eine super Möglichkeit weil kein Direktschuss in Richtung leeres Tor erfolgte, sonder die Scheibe gebüschelt werden musste bis der Torwart sich positionieren konnte. Eine Minute später erwischte Infanger Aeberhard zwischen den Hosenträgern.

Eine Doppelte überzahl nutzten die Neuenburger für ihre Spezialität. Einen Querpass und ihr ahnt es. Tor Neuenburg.

Es folgt kämpferisches Eishockey der Gäste, gekrönt von Urechs Anschlusstreffer. Er wurstelt die Scheibe irgendwie noch ins Tor.

Die Minuten zerflossen und selbst mit einem zusätzlichen Feldspieler gelang es nicht noch das Spiel auszugleichen. Die beste Möglichkeit hatte Sieber nach einem Querpass von Urech. Der Puck landete aber neben dem Tor.

Fazit: Wenn man solche Spiele nicht gewinnen kann, geschweige den einen Punkt zum Ligaerhalt eintütet wird es am Dienstag gegen Hola und seine Freunde verdammt schwer. Zehn Minuten Eishockeyspielen reicht gegen das Schlusslicht halt in dieser Liga schlicht weg nicht.

Die drei Besten Churer:
*** Scherrer
** Infanger
* Morandi

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