Der Eissport in der Bündner Hauptstadt boomt seit Jahren. Nicht nur der EHC und der Eisclub, sondern auch unzählige Plauschteams buhlen um die wenigen freien Eiszeiten in der Stadt. Eine neue Trainingshalle in der Oberen Au soll zumindest die grössten Engpässe beseitigen und ist für die Zukunft des EHC Chur von grosser Wichtigkeit.

Weitere Infos siehe offizielle Homepage oder auf facebook.

“EISBALL” macht das Rennen

Volk soll am 25. November über das Generationenprojekt befinden

Es geht vorwärts mit den Sportanlagen. In seiner Juni-Sitzung bewilligte der Gemeinderat einstimmig den dritten und letzten Kunstrasenplatz. Inzwischen hat eine neunköpfige Jury unter dem Vorsitz von Stadtpräsident Urs Marti einstimmig das Siegerprojekt des Gesamtleistungswettbewerbs Eis-/Rasensport erkürt. Es handelt sich um das Projekt “EISBALL” der Firma HRS Real Estate.

Ein Gesamtleistungswettbewerb wird mit dem Ziel durchgeführt, architektonische Entwürfe zu erhalten und gleichzeitig den mit der Bauaufgabe zu betrauenden General- oder Totalunternehmer auszuwählen. Es geht dabei nicht nur um die Bestimmung des besten Projekts, sondern auch um dasjenige mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis.

Der Gesamtleistungswettbewerb wurde im selektiven Verfahren am 15. August 2017 öffentlich ausgeschrieben. In der Folge wurden fünf Gesamtleistungsteams ausgewählt. Sie hatten die Aufgabe, ihre Ideen und Konzepte entsprechend den Vorgaben aus den Pflichten- und Lastenheften abzugeben. Es ging um die Bestandteile Trainingseishalle, Rasensportstadion mit Hauptspielfeld (Naturrasen) sowie vier Naturrasenplätze. Für die Beurteilung der Eingaben wurde eine neunköpfige Jury unter dem Vorsitz von Stadtpräsident Urs Marti eingesetzt. Sie gelangte einstimmig zum Schluss, dass das Projekt “EISBALL” den gestellten Anforderungen am besten entspricht. Hinzu kommt, dass dieses Projekt mit rund 40 Millionen Franken die tiefsten Erstellungskosten der fünf Eingaben aufweist und auch bei den Lebenszykluskosten am besten abschneidet.

Die Projekte werden den Medien am 23. August 2018 im Detail vorgestellt und ab diesem Datum im Rathaus ausgestellt. Der Gemeinderat wird sich in seiner Sitzung vom 6. September 2018 mit der Vorlage befassen; die Volksabstimmung über dieses Generationenprojekt ist für den 25. November 2018 vorgesehen.

Keine Kommentare

Kommentiere den Artikel