EHC Chur vs EHC Dübendorf: 2:3 n. P.
Zuschauer: 329
Tore für Chur: Bischofberger, Infanger

Auch im Cup soll es scheinbar nicht sein. Nach einer phasenweise guten Leistung gegen Dübendorf scheidet der EHC Chur im Penaltyschiessen aus dem Wettbewerb aus.

Am Schluss war es wie so oft in dieser Saison, die Mannschaft des EHC Chur holt sich bei den immer weniger werdenden Zuschauern einen löblichen Applaus ab, gut gekämpft, ordentlich bis gut gespielt, und knapp verloren, aber dennoch verloren.

Zum Spiel: nachdem das erste Drittel noch mehr oder weniger ereignislos mit einem für Chur eher glücklichen 0:0 vonstatten ging (okeoke, der Schreiber dieser Zeilen wurde erst zur ersten Pause über seinen Auftrag informiert – zum Glück passierte vorher nichts wirklich notizwürdiges), setzte sich zum ersten (aber nicht zum letzten Mal) Luca Infanger in der 22igsten Spielminute in Szene. Sein Abschluss fand aber nur den Pfosten, und quasi im Gegenzug gingen die Gäste aus Dübendorf in Führung. Leu bezwang den heute berücksichtigten (und gut spielenden) Roman bearth mit einem sehenswerten Weitschuss in den Netzhimmel.

Churs Antwort kam gut vier Minuten später, Luca Infanger löste sich in der Verteidigung, bediente mit viel Speed Cyrill Bischofberger, der nocheinmal mehr Tempo aufnahm und schliesslich Remo Trüb im Kasten der Einhörner keine Chance liess. Was für ein herrlich eingeleiteter und abgeschlossener Treffer!

Beinahe wäre es noch besser geworden, Simon Scherrer scheiterte jedoch bei Spielmitte alleine vor Trüb, nachdem er zuvor den Puck sehr stark mitgenommen hatte. Auf der Gegenseite musste Markus Waidacher dann gegen Drittelsende auf die Strafbank (zwar ein sehr zweifelhafter Entscheid), Dübi fackelte nicht lange und so hiess es nach einem Gestocher 1:2 für die Gäste (Falett, jup, er…)

Dieser Spielstand hielt dann bis kurz vor Schluss, als zum Verduss aller Bischofberger eine Strafe fasste, welche keine war. Die Einhörner ihrerseits konnten wieder schön ungestraft Stockschläge und andere Fouls austeilen, die Pfeiffe von Schiri Baumann blieb aber stumm. Luca Infanger wurde dies zu bunt, mit einem Solo erzielte er gut eine Minute vor Spielschluss den Shorthander zum Ausgleich. Sehr geil!

Verlängerung. Chur war während dieser fünf Minuten gefährlicher, Patrick Zahner und Luca Infanger hätten bei ihrem Vorstoss eigentlich den Siegtreffer erzielen müssen, während Dübendorf auf der Gegenseite nur zu einem Netztreffer kam (ob aussen oder innen ist mittlerweile unerheblich).

Im Shootout gabs dann gar nichts zu holen, die Zürcher verwerteten 3 von 4 versuchen, unsere Jungs keinen. Auch der letzte verzweifelte Trick von Kurashev, Roman Bearth nach zwei Penalties durch Dario Caduff zu ersetzten, brachte nichts.

Fazit: Wenigstens ein Punkt, welcher dem EHC in der neugeschaffenen Eastern Cup League vor dem Abstieg in die Division C2 bewahrt. Sonst hätten nächste Saison anstatt der drei Cupqualirunden deren Sieben geblüht, mit Gegnern wie Zernez und Tiefencastel Ost. So werden wir nächsten November in der 4 Vorqualifikationsrunde mit 99%iger Sicherheit wieder gegen Dübendorf spielen. Kurzfristig gesehen können wir uns nun endlich wieder auf die Meisterschaft konzentrieren und es entfällt die Doppelbelastung.

Spass beiseite: eigentlich wirklich wieder eine ordentliche bis gute Leistung, welche mit etwas mehr Glück und Kaltblütigkeit auch zum Sieg hätte führen können. Aber eben, hätte hätte Fahrradkette, bringt uns leider erneut nichts ein, und nein, nicht mal einen Punkt gibts heute mitzunehmen…

Die drei besten Churer:
*** Infanger
** Bischofberger
* Bearth

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