WiKi Münsingen vs. Chur 5:2 (2:0, 2:2, 1:0)
Tore für Chur: Sablatnig, S. Fischer
Zuschauer: 346 (Davon ca. 50 aus Chur)

Zurück im Tabellenkeller

Chur startete besser in die Partie, man wollte unbedingt den frühen Führungstreffer erzielen. Rutzer und Bischofberger hatten in der Startphase die grössten Chancen, beide scheiterten aber aus guter Position im Slot am starken Wiki Torhüter Zaugg. Wiki brauchte ein wenig um ins Spiel zu kommen und das 1:0 nach sechs Minuten kam wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ein kurzer Gedächtnisaussetzer im eigenen Drittel und schon war Wiki Stürmer Lüthi alleine im Slot. Der fackelt, im Gegensatz zu den Churern auf der anderen Seite, nicht lange und legt die Scheibe hinter Sarkis ins Kreuz. Bitter, aber Chur liess sich davon nicht beeindrucken und übernahm das Spielgeschehen sofort wieder. Aber auch die erste Powerplay Situation führt nicht zum Ausgleich. Nach ca. 10 Minuten kann sich dann Sarkis eine erstes mal auszeichnen, mit einem Bigsave verhindert er den 2:0 Rückstand. Wenig später passierte es dann aber doch, irgendwie findet der Puck den Weg zu Kormann und auch der trifft eiskalt ins Netz. Chur wollte noch im selben Drittel reagieren, kam noch zu ein paar Chancen, gelingen wollte aber einfach nichts.

Auch im zweiten Drittel kam Chur besser aus der Kabine und kam früh zu einem etwas fraglichen Powerplay. Die Überzahl sah sehr gut aus, man erspielte sich einige gute Chancen heraus, etwas zählbares kam aber nicht zu Stande. Eine überstandene Unterzahl später und Chur durfte wieder ins Powerplay. In diesem PP kam dann auch endlich der überfällige Anschlusstreffer. Sablatnig erzielte nach einer schönen Einzelleistung das 1:2. Tja, der ein Tore Rückstand hielt gerade einmal 13 Sekunden und schon waren es wieder zwei. Baumgartner knallt einen Slapshot genau unter die Latte, wenig zu machen für Sarkis. Es brauchte ein Powerplay vier Minuten später um Chur zurück ins Spiel zu bringen. Liechti dreht seine Kreise in der offensiven Zone, findet S. Fischer im Slot und der erwischt Goalie Zaugg zwischen den Beinen zum erneuten Anschlusstreffer. Das soll es aber noch nicht gewesen sein im zweiten Drittel, denn gerade einmal neun Sekunden vor der Sirene stellt Wiki wiederum den zwei Tore Vorsprung her. Die Churer bringen den Puck nicht aus der Zone hinaus und dann ist es Jolliet der zum 4:2 trifft.

Im dritten Drittel passiert dann leider auch nicht mehr viel, Chur ist zwar weiterhin die spielbestimmende  Mannschaft, die zwingenden Chancen fehlen allerdings. Den letzten Treffer der Partie erzielt Wiki mit 0 Sekunden auf der Uhr. Der Schiedsrichter gibt den Treffer, für ein Bully, was es nach einem Tor eigentlich immer geben muss, ist man sich aber zu fein. Der Treffer wird offiziell als 59:59 gewertet.

Kommen wir zum Abschluss aber noch zu einem kleinen Quiz.

Was bedeutet das folgende Zeichen im Eishockey?

A) Abseits
B) Zu viele Spieler auf dem Eis
C) Ellbogencheck
D) Icing

Ihr tippt auf B) Zu viele Spieler auf dem Eis? Tja, dann liegt ihr leider falsch, denn wie wir am Samstag Abend in Wichtrach gelernt haben, steht es neuerdings für Abseits. Oder der Linienschiedsrichter wollte den Headschiedsrichter aus seiner misslichen Lage retten, der die zu viele Spieler auf dem Eis Strafe gegen Chur anzeigte, während sich Sarkis für den sechsten Spieler auf der Bank befand. Ja doch, das zweite klingt irgendwie logischer.

Fazit: Irgendwie und irgendwo ist der Wurm drin. Die Leichtigkeit die man zu Beginn der Saison ausstrahlte ist wieder weg. Der Puck will nicht mehr rein und auf der Gegenseite werden die Fehler direkt ausgenutzt. Auch heute war Chur über weite Strecken der Partie die spielbestimmende Mannschaft, aber es wollte sehr wenig gelingen. Damit ist Chur mit nur einem Sieg in den letzten sechs Spielen wieder unter dem Strich. Mit einem Pflichtsieg Zuhause gegen den sich ebenfalls unter dem Strich befindenden EHC Thun kann man den Keller allerdings direkt wieder verlassen.

Die drei besten Churer:
*** S. Fischer
** Sablatnig
* Liechti

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Amerkung: wie Coach Tomas Tamfal nach dem Sieg in Thun versprochen hatte, gab es für die nach Wichtrach gereisten Fans einen kleinen Apero vor dem Spiel. Danke, Coach!

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