EHC Chur vs. EHC Seewen 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
Tore für Chur: Liechti, Knuchel, Vrabec
Zuschauer: 558

Wichtiger Heimsieg

Chur startet besser in die Partie, erspielt sich früh, wenn auch nicht zwingend, Chancen. Seewen findet lange Zeit nicht in die Partie, findet kaum den Weg nach vorne. Wenn Seewen dann doch mal den Weg nach vorne findet, war Sarkis stets zur Stelle. Die beste Chance in der Startphase hatten ebenfalls die Churer, Ron Fischers Schuss knallte vom Innenpfosten aber nicht ins Tor. Nach 10 Minuten im ersten Drittel gab es für die Churer die erste Powerplay Möglichkeit, daraus wurde aber nichts. Auch nach dem verunglückten Powerplay blieb Chur aber die bessere Mannschaften, auch wenn die zwingenden Torchancen weiterhin ausblieben. In den letzten fünf Minuten im Drittel wurden dann die Gäste erstmals stärker, nahmen das Momentum an sich und erspielten sich mehrere Chancen. Die grösste Chance für die Schwyzer ergab sich zwei Minuten vor Ende des ersten Drittels, ein Ablenker vor Sarkis’ Gehäuse findet aber nicht den Weg ins Tor. Somit ging es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die erste Pause.


Das zweite Drittel sah gleich aus wie das erste, beide Teams zeigten viel Kampf und Wille, gefährlich vor das Tor des Gegners schafften es aber weiterhin beide Teams nicht. Erst ein 4 gegen 3 für die Churer nach der Hälfte vom Drittel brachte die erste grosse Chance, aber auch die reichte nicht um den Bann zu brechen. Kurze Zeit später gab es einen bösartigen hochen Stock eines Seeweners abseits vom Spielgeschehen, mit einer zwei Minuten Strafe kam Steiner noch sehr gut davon. Die erste Minute vom Powerplay sah nicht gut aus, die Churer schafften es nicht sich zu installieren und Chancen gab es keine. Dann lässt Brian Liechti einen Verteidiger sehr alt aussehen, fährt ins Drittel hinein und versenkt die Scheibe wunderschön ins kurze Eck. TOR für unseren EHC. Endlich ist der Bann gebrochen, die Führung ist durchaus verdient. Lange hält die Führung aber nicht, zwei Minuten später ist es ausgerechnet Steiner der Sarkis im 1 gegen 1 besiegen kann und für die Gäste ausgleicht. Der Treffer hat sich angebahnt, Seewen suchte nach dem Churer Tor direkt die Antwort. Das soll es aber noch nicht gewesen sein vom zweiten Drittel, eine wunderschöne Kombination von Liechti, Sablatnig und Knuchel führt eine Minute vor Drittels Ende zur erneuten Churer Führung. Liechti erkämpft sich in der Ecke der gegnerischen Zone den Puck, spielt direkt zu Sablatnig, dieser spielt einen traumhaften Querpass und Knuchel erwischt den Torhüter zwischen den Beinen. Ganz stark gespielt! Chur geht also doch noch mit einer Führung in die zweite Pause.

Vier Minuten sind im dritten Drittel gespielt, da darf Seewen das erste mal Powerplay spielen. Die einzige Chance im Powerplay der Gäste macht unseren starken Torhüter Sarkis aber zu nichte. Im dritten Drittel ist es dann ein offener Schlagabtausch, Liechti trifft für Chur einmal den Pfosten, eine Riesenchance für die Gäste wird einmal mehr von Sarkis pariert. Fünf Minuten vor Ende setzt Chur dieser spannenden Partie den Deckel drauf, ein Schuss im Slot kann von Seewen Torhüter Rüegger nicht fest gehalten werden, der Abpraller konnte zuerst nicht kontrolliert werden, im dritten Anlauf findet der Puck dann von hinter dem Tor doch noch irgendwie den Weg ins Tor. Endlich fällt so ein Glückstor auch mal für unsere Seite. Denis Vrabec ist es, der das Tor erzielt hat. Seewen darf zwar noch mal in Überzahl agieren, nimmt früh den Torhüter vom Feld, gefährlich wird es aber nicht mehr. Schluss aus Ende, Chur behält drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs zuhause und feiert einen verdienten Heimsieg.

Nach dem Schlusspfiff kochen dann die Emotionen nochmals über, es werden über 70 Strafminuten gepfiffen, das soll uns aber nicht weiter stören.

Fazit: Diese Mannschaft begeistert einfach. Von der ersten bis zur letzten Minute wurde durchgehend gekämpft und Wille gezeigt. Die Checks wurden durchgezogen, man hat stets den Abschluss gesucht und am Ende verdient drei Punkte geholt. Damit steht Chur nun auf dem starken sechsten Rang mit drei Punkten Vorsprung auf den Strich.

Die drei besten Churer:
*** Liechti
** Sarkis
* Knuchel

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