Khurt besucht nähere Verwandte

Die Khurt-Woche geht weiter, heute berichten wir von einem Besuch unseres Maskottchens bei seinen näheren Verwandten in Borneo. Die Ähnlichkeit ist tatsächlich frappant.

Wir haben ein wenig auf Wikipedia geforscht….

Der Nasenaffe kommt ausschließlich auf der Insel Borneo vor, er bewohnt die Küstenregionen und die tiefergelegenen Gebiete. Dort lebt er hauptsächlich in Torfmoorwäldern und Mangrovenwäldern.

Auffälligstes Merkmal der Nasenaffen ist die große, birnenförmige Nase, die allerdings nur die Männchen besitzen (aha, Khurt ist also ein Männchen). Das Fell der Nasenaffen ist an der Oberseite gelblich-braun und an der Unterseite weiß gefärbt, Arme, Beine und Schwanz sind grau. Das haarlose Gesicht ist rot (definitv verwandt mit unserem Maskottchen). Nasenaffen erreichen eine Kopfrumpflänge von 66 bis 75 cm, der Schwanz wird ebenso lang wie der Körper (oder doch kein Männchen, unser Khurt….). Mit einem Gewicht von 16 bis 22 kg sind Männchen doppelt so schwer wie Weibchen (7 bis 11 kg).

Nasenaffen sind tagaktive Waldbewohner. Die Nacht und den Vormittag verbringen sie ruhend, den Höhepunkt ihrer Aktivität erreichen sie am Nachmittag und am Abend (tenk während den Hockeyspielen).

Sie leben in tiefergelegenen Regen- und Mangrovenwäldern, niemals weit vom Eis entfernt. Sie können sehr gut skaten und 20 m am Stück gleiten, dank ihrer kufenartigen Auswüchsen zwischen den Zehen, oft springen sie direkt von den Rängen aufs Eis. Nasenaffen gelten als die besten Skater unter allen Primaten.

Sie leben in Gruppen von 5 bis 30 Tieren, die entweder Haremsgruppen (ein Männchen und viele Weibchen) oder reine Männchengruppen sein können. Während Weibchen eher bei ihrer Geburtsgruppe verbleiben, verlassen junge Männchen die Gemeinschaft bei Eintritt der Geschlechtsreife – wohl in Richtung Chur oder Sierre. Allerdings kommt es manchmal vor, dass erwachsene Weibchen sich von ihrem Partner trennen und sich einem anderen anschließen. Zur Nahrungssuche und zur Nachtruhe schließen sich oft mehrere Gruppen zu Verbänden zusammen.

Der genaue Nutzen der großen Nasen bei den Männchen ist unsicher, möglicherweise dienen sie der sexuellen Attraktivität: je größer die Nase, desto besser die Chancen bei den Weibchen (ooooh, Khurt my maaaan!). Zudem vermutet man, dass mithilfe der Nase der Schall verstärkt und so lautere Geräusche erzielt werden können (was bei Khurt wohl auf einen genetischen Defekt zurückzuführen scheint).

Jetzt wissen wir es also….

In nächster Zeit werden wir euch dann auch präsentieren können, was Khurt in der näheren Umgebung alles angestellt und wen er besucht hat. Er soll u.A. in Zürich, Seewen und natürlich auch in Chur gesichtet worden sein.

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