Niederlage vor Heimpublikum

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Chur vs. Thurgau 1:4
Tor für Chur: Ramsauer
Zuschauer: 2828

Niederlage vor Heimpublikum

Wie schon im Spiel 1, konnten die Churer auch im Heimspiel in Führung gehen und diese bis ins Schlussdrittel behaupten. Die letzten 20 Minuten nutzen die Gäste, um die Partie zu drehen. Am Ende hiess es 1:4 für Thurgau.

Nach 19 Jahren endlich wieder NLB Playoffeishockey in Chur. 2828 Zuschauer fanden den Weg ins altehrwürdige Churer Hallenstadion und ihr Kommen wurde schon nach wenigen Sekunden belohnt. Robin Ramsauer schnappte sich in der 2. Minute den Puck und hämmerte diesen mit voller Überzeugung zur 1:0 Führung ins Thurgauer Gehäuse. Geil! Was für ein Start! Die Stimmung im TDS war grandios! Das Heimteam drückte dem Spiel in den Startminuten den Stempel auf. Chur spielte körperbetont, sehr aggressiv und setzte Thurgau damit früh unter Druck. Das permanente Churer Forechecking liess die Gäste nicht ins Spiel finden und auch ein erstes Powerplay für Thurgau überstand Chur schadlos. Torchancen waren jedoch Mangelware, kurz vor Drittelsende wurde Thurgau stärker, die ersten Abschlüsse wurden jedoch von Chur Goalie Neckar pariert.

Im Mitteldrittel änderte sich das Spiel langsam aber sicher, Chur spielte plötzlich etwas (zu) passiv und so wurde Thurgau immer stärker. Dank einigen starken Paraden von Neckar, etwas Glück und vielen geblockten Schüssen, wurde ein Thurgauer Torerfolg verhindert. Es ging weiter hin und her, das Spiel lebte aber mehr von der Spannung und physischer Härte als von herausgespielten Torchancen. Mit der knappen Churer Führung ging es nach 40 Minuten in die Pause.

Die Gäste aus dem Thurgau brauchten nur zwei Minuten um das Spiel im Schlussdrittel auszugleichen, Etter war der Torschütze. Der Stadtclub jetzt völlig von der Rolle, die aggressive Spielweise ging völlig verloren und Thurgau drückte aufs Tempo. Es schlichen sich viele unnötige Fehler im Churer Spiel ein. So führte auch ein gravierender Fehler in Churs Defensive zur erstmaligen Thurgauer Führung. Auch Neckar agierte bei diesem Gegentreffer sehr unglücklich und wurde nach dem Timeout durch Neuenschwander ersetzt. Die von Arxes wollten mit diesem Entscheid ihre Mannschaft aufwecken, doch leider blieb dieser Plan erfolglos. Das Heimteam versuchte zu reagieren, Thurgau agierte aber souverän und liess Chur nicht mehr ins Spiel zurückkommen. Die beste Chance zum Ausgleich hatten die Gastgeber im Powerplay, Eggenberger traf jedoch nur den Pfosten. Die Minuten verstrichen und jeder Versuch von Chur offensive Akzente zu setzen, wurde von Thurgaus abgeklärter Spielweise gekonnt abgewehrt. Drei Minuten vor Schluss setzten die Chur Trainer alles auf eine Karte und versuchten ohne Goalie den Ausgleich zu erzielen. Eine fragwürdige Entscheidung so früh den Goalie zu ziehen, da ja nur ein Tor zum Ausgleich fehlte. Natürlich ging dieser Plan in die Hosen und Thurgaus Kühni traf nur wenige Sekunden nach dem Bully ins leere Tor. Jetzt war die Luft draussen, nochmals ein Thurgauer Treffer ins wiederum verweiste Churer Gehäuse zum Endstand von 1:4 war die Folge.

Fazit:  Wie schon in Spiel 1, konnte Chur sein aggressives Tempospiel nicht durchziehen. Viel zu harmlos spielte Chur ab dem zweiten Drittel und machte Thurgau so zunehmend stärker. Scheissegal, Mund abwischen, gut erholen und bereits Morgen in Weinfelden folgt die nächste Chance um den ersten Sieg in dieser Serie zu erzwingen. Hopp KHUR!

Bemerkung: Chur ohne Dähler, Pozzorini, Tosio, Gysi, Rubin und Demuth

Die drei besten Churer:
*** Weber
** Jenni
* Frei

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