Saisonrückblick Teil 4: Organisation und Management

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Geschäftsführung
Einen eigentlichen Geschäftsführer hat der EHC Chur weiterhin nicht. Viele Aufgaben laufen jedoch bei Pesche Rötheli zusammen, der lediglich in einem Teilpensum beim EHC beschäftigt ist. Viele fragen sich: Ist das zu viel? Rötheli ist eigentlich der Mann für Sponsoren und Marketing und für viele ein Glücksgriff. Dasselbe gilt für Präsident Carmine Di Nardo, der stets nah an den Fans ist und nicht nur in der VIP-Lounge, sondern auch mitten unter den Zuschauern anzutreffen ist.

Geschäftsstelle
Der Aufbau der Geschäftsstelle bleibt eine grosse Herausforderung des EHC Chur. Hier gab es in den letzten Jahren immer wieder Änderungen. Nach seiner Rückkehr auf die Geschäftsstelle hat Ken Kübler nun erneut mit grossem Brimborium die Segel gestrichen. Die erste Saison im B war in diversen Belangen ein Lehrjahr, viele Dinge liefen bereits gut, andere Sachen müssen dringend korrigiert werden. Der Aufwand scheint gross, einen Überblick zu behalten schwer, doch mit den gemachten Erfahrungen sollte es einfacher werden.

Head of Sport
Björn Gerhard hält die Fäden im sportlichen Bereich zusammen. Er zeigt sich in der Öffentlichkeit redegewandt und eloquent, auch wenn er nicht frei von Fettnäpfchen ist. Der Begriff “Athletenweg” ist definitiv das Unwort der Saison 24/25. Bei der Zusammenstellung der Mannschaft dürften auch die beiden Trainer ein gehöriges Wörtchen mitgeredet haben.

Team-Manager
Ron Fischer isst wohl deutlich weniger Kuchen in der Kabine als sein Vorgänger. Mehr ist leider nicht bekannt, was eigentlich für ihn spricht.

Fandelegierte
Während der Erstellung dieser Analyse kam die Frage auf, wer eigentlich der Fandelegierte des EHC Chur ist. Es wird gemunkelt, dass beim Verband Präsident Carmine Di Nardo gemeldet wurde. Falls das stimmt, macht er seinen Job wunderbar: immer präsent, immer kommunikativ.

Medien und Kommunikation
Hier scheiden sich die Geister. Für viele kann es nicht genug Content über den EHC geben, andere empfinden die Bespielung der Social-Media-Kanäle als aufdringlich. Besonders schlecht weg kommt auf Nachfrage die Kommunikation über den Newsletter. Zu viel KI, zu wenig echte Emotionen. Hier wäre eine kleine Justierung gefragt.

Überraschend war zu Beginn der Saison die starke Präsenz in den Printmedien. Leider liess das Interesse im Laufe der Saison merklich nach. Positiv hervorzuheben ist der Live-Ticker auf SO, der konsequent durchgezogen wurde, BRAVO! Auch Radioberichte deckten den EHC überdurchschnittlich gut ab.

Sky-Übertragungen
Die Qualität der Sky-Übertragungen variiert stark von Verein zu Verein. Fans anderer Teams tun sich mit den Übertragungen aus Chur schwer. Im EHC-Forum meinte allerdings jemand, die EHC-Übertragung sei ‚mit Abstand die beste‘. Doch irgendwie klingen die Kommentatoren auf Französisch emotionaler, und die Spielernamen haben dort auch mehr Glanz. Fazit: Man kann es wohl niemandem recht machen. Apropos niemandem recht machen, die beiden Podcaster aus Winterthur fallen ebenfalls in diese Kategorie.

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